01. February 2026

Private Cloud vs. Public Cloud – Was ist besser für Schweizer KMU?

Viele Schweizer KMU stehen vor der Frage: Sollen wir unsere Daten in die Public Cloud von Microsoft, Google oder Amazon legen – oder eine eigene Private Cloud betreiben?

Was ist der Unterschied?

Public Cloud bedeutet: Ihre Daten liegen auf Servern eines Grosskonzerns – oft in den USA oder Irland. Sie mieten Speicherplatz und Rechenleistung und teilen die Infrastruktur mit tausenden anderen Kunden.

Private Cloud bedeutet: Ihre eigene IT-Infrastruktur, betrieben auf Hardware, die nur Ihnen gehört – entweder in Ihrem Gebäude (On-Premise) oder in einem Schweizer Rechenzentrum.

Datenschutz: Der entscheidende Faktor

Für Schweizer Unternehmen ist der Datenschutz ein zentrales Thema. Public-Cloud-Anbieter wie Microsoft 365 oder Google Workspace unterliegen dem US CLOUD Act. Das bedeutet: US-Behörden können auf Ihre Daten zugreifen – auch wenn die Server in Europa stehen.

Eine Private Cloud auf eigener Hardware unterliegt ausschliesslich dem Schweizer Datenschutzgesetz (DSG). Für Arztpraxen, Treuhänder und Kanzleien, die mit besonders schützenswerten Daten arbeiten, ist das ein entscheidender Vorteil.

Kosten: Fixpreis statt steigende Abos

Public-Cloud-Abos werden regelmässig teurer. Microsoft hat die Preise für Microsoft 365 in den letzten Jahren mehrfach erhöht. Bei einer Private Cloud kennen Sie Ihre Kosten: einmalige Installation und ein monatlicher Fixbetrag für Wartung und Support.

Fazit

Für Schweizer KMU, die Wert auf Datenschutz, Kostenklarheit und Unabhängigkeit legen, ist eine Private Cloud die bessere Wahl. Sie behalten die volle Kontrolle über Ihre Daten – und über Ihre IT-Kosten.

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